Archive pour le mot-clef ‘contamination OGM’

Prises de position 2010 AoeL * AoeL Themenheft 2010 – 3/3

Samedi 3 juillet 2010


- Die Kennzeichnung von Lebensmitteln bezüglich der Gentechnik muss neu geregelt werden

Die Zusage, dass aus oder durch GVO hergestellte Lebensmittel umfassend positiv gekennzeichnet werden, muss endlich eingelöst werden.
Dabei müssen die Kennzeichnungslücken bei tierischen Lebensmitteln in Bezug auf GVO-Futtermittel unbedingt geschlossen werden.

- Il faut compléter la réglementation sur l’étiquetage des biens alimentaires par rapport aux OGM
Nous demandons l’application de l’engagement selon lequel les produits alimentaires élaborés avec des OGM soient clairement identifiables. Il faut remédier notamment au manque d’information sur les étiquetages de produits d’origine animale dont les animaux auraient été nourris avec des aliments contenant des OGM.

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- Der Verursacher muss für alle Folgeschäden in der gesamten
Wertschöpfungskette haften

Bisherige Rechtsprechung spricht den Inhabern und Kommerzialisierern von GVO-Patenten das Recht auf Kontamination in der Lebensmittelkette bis zu einem bestimmten Schwellenwert zu. Alle Folgekosten durch jegliche Kontamination – auch durch nicht zugelassene GVO – müssen die Patentinhaber und -Kommerzialisierer übernehmen.

- Le responsable de la contamination OGM doit répondre des dommages causés sur l’ensemble du circuit économique de création de richesses
La jurisprudence actuelle reconnaît aux propriétaires et entreprises commercialisant les OGM le droit de contaminer la chaîne des produits alimentaires jusqu’à un certain seuil. Nous demandons que les propriétaires de brevets OGM et ceux qui les commercialisent prennent en charge les coûts induits par les contaminations sur l’ensemble la chaîne de production. Ceci doit être également valable pour les OGM non autorisés.

Source/Quelle: www.aoel.org/index-de.html

Siehe auch im Blog unter « Verbände -> Deutschland »
Voir aussi dans le blog sous « Associations -> Allemagne »

Le saviez-vous ? Wußten Sie das?

Jeudi 17 juin 2010

Eine Verunreinigung von 0,1% bedeutet, dass pro Hektar 100 Gentechnik-Pflanzen wachsen.
Die GVO-freundlich Saatgut-Konzerne fordern eine Schwellenwerte für Saatgut.
Mehr:
www.keine-gentechnik.de

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Les semenciers pro OGM militent pour un seuil de tolérance de contamination.
Une contamination OGM de 0,1% signifie qu’il pousse 100 plants OGM par hectare.

www.keine-gentechnik.de

Allemagne – Des semences de maïs importées contaminées par les OGM – Saatgut mit Gen-Mais verunreinigt

Mardi 4 mai 2010

(Traduction partielle du communiqué de presse de Greenpeace et Bioland).

Tous les ans, au printemps, 13 des 16 Länder allemands (à l’exception des villes-Länder de Brême, Berlin et Hambourg) procèdent au contrôle d’échantillons de  maïs importé pour vérifier s’il y a des traces de contamination OGM. Comme le permet la loi sur l’information environnementale, Greenpeace et Bioland ont demandé officiellement les résultats :
Sur 386 échantillons testés, 20  sont contaminés par des OGM (22 l’an dernier).
Cette contamination insidieuse des semences par les OGM est proprement intolérable, estime le Président de Bioland, Thomas Dosch. Cela va à l’encontre du principe de liberté de choix et du « décret de pureté » (« Reinheitsgebot ») s’appliquant aux semences au niveau européen.

Les Länder ont obligation de rendre ces résultats publics avant le 31 mars, avant donc le début de l’ensemencement. Ce qui n’a pas été encore fait (à la date du 26/04/2010) par la Basse-Saxe, le Mecklembourg-Poméranie-Occidentale, la  Rhénanie-Palatinat et la  Saxe-Anhalt.

Martin Hofstetter, expert Greenpeace, demande aux agriculteurs allemands de donner la préférence aux semences venant d’Allemagne.
Ainsi, une expertise du Schleswig-Holstein relève des traces de 4 sortes de mais génétiquement modifié  (Mon88017, Mon89034, Nk603 et Mon810) dont la culture est interdite en Allemagne. Même si les semences concernées sont enlevées du circuit commercial, le risque de contamination est grand : ces tests sont réalisés sur une petite partie seulement des semences importées.

Source: www.bioland.de et www.greenpeace.de
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Saatgut mit Gen-Mais verunreinigt – Pressemitteilung von Greenpeace und Bioland – Greenpeace und Bioland legen Liste betroffener Mais-Sorten
vor.
Hamburg/Mainz, 26.4.2010: Importierte Mais-Saaten sind zum Teil mit Gen-Mais verunreinigt. Dies ist das Ergebnis von stichprobenartigen Saatgut-Untersuchungen der Bundesländer, die Greenpeace und Bioland heute veröffentlichen. 13 Bundesländer testen jedes Frühjahr Mais-Proben auf gentechnische Verunreinigungen, neun haben bis heute ihre Ergebnisse mitgeteilt: In Nordrhein-Westfalen, Thüringen, Schleswig-Holstein, Hessen, Brandenburg, Bayern und Baden-Württemberg wurden die Behörden fündig. Greenpeace und Bioland haben die Ergebnisse nach dem Umweltinformationsgesetz abgefragt, Hersteller und Sorten-Bezeichnungen der verunreinigten Saaten werden heute auf den Internetseiten der Vereine veröffentlicht. Im Hinblick auf die Häufung von Verunreinigungen in Saatgut fordern Greenpeace und Bioland umfassendere Kontrollen und rechtzeitige Veröffentlichungen der Ergebnisse vor der Mais-Aussaat.
„Verunreinigtes Saatgut kann dazu führen, dass sich Gen-Pflanzen unkontrolliert ausbreiten und in die Nahrungskette gelangen“, sagt Martin Hofstetter, Landwirtschafts-Experte von Greenpeace. „Selbst wenn die positiv getesteten Partien aus dem Handel genommen wurden, bleibt Importware riskant. Es wird nur stichprobenartig getestet, in Bayern beispielsweise nur sechs Prozent des gesamten Saatgutes. Landwirten sollten Mais-Saaten erwerben, die in Deutschland vermehrt wurden. Hier ist der Gen-Mais-Anbau verboten.“

Europaweite Nulltoleranz für Verunreinigungen

Für Saatgut gilt in der EU ein Reinheitsgebot.
Verunreinigungen mit Gen-Saaten sind verboten. Eine Probe aus Schleswig-Holstein enthielt jedoch gleich vier Gen-Mais-Linien (Mon88017, Mon89034, Nk603 und Mon810), die in Deutschland nicht angebaut werden dürfen. In Schleswig-Holstein waren zwei von sechs Proben mit Gentechnik verunreinigt, in Nordrhein-Westfalen beispielsweise zwei von zwölf.
„Die schleichende Verunreinigung von Saatgut mit gentechnisch veränderten Organismen ist vollkommen inakzeptabel und widerspricht dem Prinzip der Wahlfreiheit“, kommentiert Thomas Dosch, Präsident von Bioland, die Gen-Mais Funde.
Auch in den vergangenen Jahren gelangte immer wieder verunreinigtes Saatgut auf den deutschen Markt. 2009 haben die untersuchenden 13 Bundesländer (bis auf die Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen) im Rahmen der so genannten Frühjahrs-Beprobung 386 Mais-Proben getestet.
Damals waren 22 Proben mit genmanipuliertem Mais verunreinigt. Für diese Saison sind bis heute 20 kontaminierte Proben gemeldet worden. Um zu verhindern, dass die Ergebnisse erst nach der Aussaat vorliegen, sollten diese laut Selbstverpflichtung der Länder bis zum 31. März abgeschlossen sein. Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt haben jedoch bis heute noch keine Auskunft erteilt.

Quelle: www.bioland.de und www.greenpeace.de